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Tourismus: Weniger Gäste und Übernachtungen

Fürth (dpa/lby) – Die bayerischen Beherbergungsbetriebe leiden weiter unter Corona. In den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres kamen sie trotz vorübergehender Entspannung im Sommer auf weniger Übernachtungen und Gästeankünfte als 2020, wie das Landesamt für Statistik am Mittwoch mitteilte. Dabei war bereits der Vergleichszeitraum weit hinter den Werten aus der Vorkrisenzeit zurückgeblieben.

Von Januar bis November 2021 zählt die Statistik insgesamt 57,7 Millionen Übernachtungen. Das sind 1,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. In den ersten elf Monaten des Jahres 2019 hatte der Wert noch bei gut 94 Millionen gelegen. Die Zahl der Gästeankünfte ging im Vergleich zu 2020 mit 5,3 Prozent auf 18,5 Millionen noch stärker zurück. Im Vergleich zu 2019 hat sie sich mehr als halbiert.

Im Sommer hatten sich die Übernachtungszahlen in einzelnen Monaten den Werten aus der Vorkrisenzeit zumindest angenähert. Im November 2021 fiel der Unterschied nun wieder sehr deutlich aus: 4,36 Millionen waren zwar sehr viel mehr als im Lockdownmonat des Vorjahres, blieben aber deutlich hinter den 6,26 Millionen aus dem Jahr 2019 zurück.

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