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UEFA-Direktor: EM-Gastgeber haben Konzepte eingereicht

Berlin (dpa) – Die zwölf Gastgeber der Fußball-EM inklusive München haben ihre Konzepte für die Ausrichtung der Partien in diesem Sommer eingereicht. «Wir hatten den 7. April als Deadline gesetzt, deshalb ist es erfreulich, dass sich alle Städte bereits positiv zurückgemeldet haben», sagte UEFA-Turnierdirektor Martin Kallen zu Wochenbeginn dem dänischen Sportsender TV3 Sport.

Noch lasse sich aber nicht genauer festlegen, mit wie vielen Zuschauern die Städte planen. «Ich kann allerdings sagen, dass es jetzt gerade von Stadt zu Stadt große Unterschiede gibt, inwieweit die Stadionkapazität voraussichtlich ausgenutzt wird», sagte Kallen. Die Europäische Fußball-Union hatte ursprünglich vier mögliche Modelle vorgegeben – vom Geisterspiel bis zur Vollauslastung.

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hatte aber zuletzt für Aufregung mit der Aussage gesorgt, dass nur jene Spielorte dabei bleiben, die eine Zulassung von Zuschauern garantieren könnten. Nach dpa-Informationen haben die Gastgeber bis zum 28. April die Möglichkeit, ihre Konzepte zu modifizieren. Etwa, wenn die Corona-Lage in dem jeweiligen Land weitere Öffnungsschritte zulässt als zu Beginn des Monats.

Die EM wird am 11. Juni in Rom eröffnet, das Finale steigt am 11. Juli in London. Im Stadion von Rekordmeister FC Bayern sollen die drei Gruppenspiele der deutschen Nationalmannschaft gegen Weltmeister Frankreich (15. Juni), Europameister Portugal (19. Juni) und Co-Gastgeber Ungarn (23. Juni) sowie ein Viertelfinale (2. Juli) ausgerichtet werden.

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