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Umfrage: Mehrheit überzeugt CSU-Transparenz-Offensive nicht

Augsburg (dpa) – Laut einer Umfrage hält eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger die Transparenz-Offensive von CSU-Chef Markus Söder nach der Maskenaffäre für nicht überzeugend. In der repräsentativen Umfrage im Auftrag der «Augsburger Allgemeinen» erklärten rund 58 Prozent der Teilnehmer, die aktuellen Bemühungen der Christsozialen, mehr Transparenz und strengere Regeln für Mandatsträger einzuführen, wirkten auf sie nicht glaubwürdig. 38 Prozent hielten die Bemühungen für «sehr unglaubhaft», weitere 20 Prozent für «eher unglaubhaft».

Nur 28 Prozent bezeichneten die Initiative der Partei in der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Civey als «sehr glaubhaft» oder «eher glaubhaft». Rund 13 Prozent der Befragten waren unentschlossen.

Als Konsequenz aus der Maskenaffäre und den Korruptionsermittlungen gegen Abgeordnete hatte Söder angekündigt, die Partei-Regeln für amtierende und künftige Mandatsträger zu verschärfen. Unter anderem soll es nun «volle Transparenz» bei Nebeneinkünften und Beteiligungen von Abgeordneten geben.

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