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Unfälle erfunden und abgerechnet? 42-Jähriger in Haft

Pocking (dpa/lby) – Er soll Verkehrsunfälle vorgetäuscht und bei mehreren Versicherungen eine sechsstellige Summe kassiert haben – ein 42-Jähriger sitzt deswegen in Niederbayern in Haft. Nach Polizeiangaben vom Montag geht es um mehr als 20 Fälle seit 2014. Der Tatverdächtige soll gemeinsam mit Komplizen Autos mit einem Unfallschaden angekauft haben, wie ein Polizeisprecher erklärte. Über diese Wagen ließen sie von Sachverständigen Gutachten erstellen und leiteten diese per Anwalt an die Versicherung weiter, um den Schadensausgleich zu kassieren. Auf diese Weise sollen sie mindestens 150 000 Euro ergaunert haben.

Am Donnerstag nahmen Beamte den 42-Jährigen zusammen mit drei weiteren Tatverdächtigen in Pocking (Landkreis Passau) fest. Der Hauptverdächtige kam in Haft, die drei anderen Männer auf freien Fuß.