Untermerzbach: Stellenabbau bei Rösler

Bis zu 80 Stellen will die Firma Rösler am Standort Untermerzbach abbauen, das sind bis zu 10 Prozent der Belegschaft. Diesen Schritt begründet das Unternehmen mit den Auswirkungen der wirtschaftlichen Krise, bedingt durch die Corona-Pandemie. In den Geschäftsbereichen Maschinen Gleitschlifftechnik und Strahltechnik sind die Aufträge um bis zu 50 Prozent eingebrochen. Deshalb rechnet Rösler auch mit einem deutlichen Umsatzrückgang in den nächsten Monaten. Seit etwa einem Jahr befinden sich die Beschäftigten in Kurzarbeit. Eine strukturelle Anpassung und somit eine Verschlankung der Organisation sei unausweichlich, heißt es in einem Statement der Firma. Die Geschäftsbereiche Gleitschlifftechnik und Strahltechnik werden organisatorisch zusammengelegt, so kommt es zum Stellenabbau. Allerdings nur in Untermerzbach, der Standort Hausen im Landkreis Lichtenfels ist nicht betroffen. Rösler betont die Sozialverträglichkeit des Personalabbaus: so sollen alle Betroffenen eine Abfindung bekommen, für bis zu ein Jahr in eine Transfergesellschaft wechseln können. Der Transferbetrag soll (auf 80 Prozent der vorherigen Bezüge) aufgestockt werden. Weltweit arbeiten 1700 Menschen für die Rösler-Gruppe, knapp 1160 in Deutschland.