Verantwortliche der Coburger Sommeroperette des Betrugs schuldig gesprochen

Die Verantwortlichen der Coburger Sommeroperette sind in 29 Fällen des Betrugs schuldig gesprochen worden. Das hat das Amtsgericht Hof mitgeteilt. Die Vorsitzende, sowie die Kassiererin wurden jeweils zu einer Gesamtgeldstrafe von 270 Tagessätzen verurteilt. Der stellvertretende Vorsitzende erhielt 220 Tagessätze als Strafe. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Wie berichtet hatte der Verein Rechnungen von Künstlern und anderen Partnern ab 2018 nicht bezahlt. Die Sommeroperette fand auf der Waldbühne Heldritt und der Seebühne in Bad Staffelstein statt. Der Verein hatte immer wieder betont die ausstehenden Zahlungen begleichen zu wollen. Ausgestellte Fördergelder seien aber nicht ausbezahlt worden, wodurch der Verein in einen finanziellen Engpass geriet.