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Verdächtige nach Explosion in Fürth ermittelt

Fürth (dpa/lby) – Nach der Explosion eines selbstgebauten Sprengsatzes in einem Fürther Tattoo-Studio hat die Polizei drei Verdächtige ermittelt. Eine Frau und ein Mann im Alter von 28 und 29 Jahren sitzen inzwischen in Untersuchungshaft, wie die Polizei am Montag mitteilte. Ihnen wird versuchte schwere Brandstiftung und vorsätzliches Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion zur Last gelegt. Eine weitere verdächtige Frau (21) befindet sich auf freiem Fuß. Zum Motiv für die Tat sagte ein Polizeisprecher nur: «Es gibt Verbindungen zwischen dem Geschädigten und den Tatverdächtigen.» Die Ermittlungen dauerten noch an.

Ende Juli hatte es in dem Studio nach einem Einbruch eine Explosion gegeben. Die Druckwelle zerstörte die Schaufenster, der Schaden lag nach ersten Schätzungen bei 10 000 Euro. Verletzt wurde niemand.