Das Logo des Verpackungsunternehmens Schumacher Packaging., © Schumacher Packaging GmbH/obs/Symbolbild

Verpackungshersteller profitiert vom Einkaufen im Netz

In der Corona-Pandemie war Online-Shopping gefragt – davon profitiert hat auch das bayerische Verpackungsunternehmen Schumacher Packaging mit Hauptsitz in Ebersdorf bei Coburg. Doch nun sieht sich das Familienunternehmen mit Preissteigerungen konfrontiert: Die explodierenden Energiepreise sowie die extrem gestiegenen Rohstoffpreise, zum Beispiel für Papier, Holzpaletten oder Weizenstärke, dürften die Geschäfte in allen Bereichen sehr stark beeinflussen, teilte Schumacher Packaging am Donnerstag mit.

Dennoch geht man bei Schumacher für das laufende Geschäftsjahr weiter von einem Umsatzwachstum aus. «Positiv zu bewerten ist sicherlich, dass der Trend zum Einkaufen im Netz auch künftig anhalten wird», sagte Geschäftsführer Björn Schumacher. 2021 konnte das Unternehmen seinen Umsatz im Vergleich zum Jahr zuvor um 27 Prozent auf 857 Millionen Euro steigern. «Der Boom im Online-Handel hat unser Geschäft nachhaltig beflügelt», sagte Schumacher.

Das auf Verpackungen aus Well- und Vollpappe spezialisierte Unternehmen plant derzeit ein Investitionsprogramm mit einem Volumen von 700 Millionen Euro. 300 Millionen Euro davon sollen in Deutschland investiert werden. Schumacher Packing beschäftigt eigenen Angaben zufolge derzeit 3700 Menschen – unter anderem in Polen, Tschechien und England. In Deutschland hat das Unternehmen mehrere Standorte, etwa in Bielefeld, Greven bei Münster und Forchheim.