Polizeibericht für Sonntag, den 25.04.2021

Stadt und Landkreis Coburg

 

Coburg - Am Samstagabend, gegen 21:45 Uhr befuhr ein bislang unbekannter Pkw-Fahrer den Judenberg vom Sonntagsanger in Richtung Sonneberger Straße. Auf Höhe der dortigen Bushaltestelle kam dieser schließlich zu weit nach rechts und rammte einen dort geparkten weißen Ford Focus sowie einen weiteren Ford. Anschließend flüchtete der unbekannte Pkw-Fahrer mit seinem VW in Richtung Scheuerfeld. Aufgrund der Aussagen von Zeugen handelt es sich bei dem unfallverursachenden Pkw um einen anthrazitfarbenen Golf-Plus. Dieser ist ebenfalls an der rechten Front sowie am rechten Vorderreifen stark beschädigt.  Durch den Unfall entstand ein Fremdschaden in Höhe von 3500 Euro.

Zeugen welche den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zu einen im rechten Frontbereich stark beschädigten grauen Golf-Plus machen können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Coburg, Neustadter Str. 1, Tel. 09561/645-210 zu melden.

 

Coburg - Am Samstagabend sowie am Sonntag kurz nach Mitternacht gingen bei der Polizei mehrere Mitteilungen über vermeintliche Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz ein. Die eingesetzten Beamten führten diesbezüglich mehrere Kontrollen durch, was insgesamt acht Anzeigen nach sich zog. Für einen 22-Jährigen endete das Ganze allerdings in einer Zelle der Coburger Polizei, nachdem dieser  sich zunehmend aggressiver gegenüber den eingesetzten Beamten verhielt. Der junge Mann musste letztendlich zu Boden gebracht und fixiert werden, nachdem er gegen die Polizisten körperlich vorging. Hierbei zogen sich zwei Beamte leichte Verletzungen zu, blieben aber weiterhin dienstfähig. Das Resultat, der 22-Jährige hat sich durch sein Verhalten mehrere Anzeigen eingehandelt. Es wird daher in diesem Zusammenhang ausdrücklich nochmals daraufhin gewiesen, dass nach wie vor das Verlassen der eigenen Wohnung nur nach Vorlage triftiger Gründe erlaubt ist und an die derzeit geltenden Regeln der Ausgangsbeschränkung und Ausgangssperre in Stadt und Landkreis Coburg zur Eindämmung des Infektionsgeschehens erinnert.

 

Stadt und Landkreis Coburg - Gleich drei Unfälle innerhalb weniger Stunden wurden bei der Polizei in Coburg am Samstagabend und am frühen Sonntagmorgen gemeldet. Den Anfang machte am Samstagabend, kurz vor 21.30 Uhr, die 44-jährige Lenkerin eines BMW, auf der B4, Höhe Rossach. Die Dame fuhr über einen bereits überfahrenen und dabei getöteten Biber, der mitten auf der Fahrbahn lag. Hierbei wurde der Pkw der Dame so stark beschädigt, dass dieser nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste. Die hinzugerufene Polizeistreife sucht nun nach dem Unfallfahrer sowie Zeugen. Diese werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Coburg unter 09561/645-0 in Verbindung zu setzen. Der zweite Wildunfall wurde der Polizei am Samstag, um 23.30 Uhr, gemeldet. Hier hat der Fahrer eines schwarzen BMW zwischen Untersiemau und Obersiemau ein Reh erfasst. Der angerichtete Schaden im Frontbereich des Pkw wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Die dritte Meldung über ein überfahrenes Reh erreichte die Coburger Polizei allerdings erst Stunden später. Hier hat der Fahrer eines Dacia auf der B4 in Coburg am Samstagabend ein Reh erfasst, welches aber vermutlich nur verletzt wurde, da es nach dem Zusammenstoß davon rannte. Auf den 41-jähirgen Fahrer kommt allerdings eine Anzeige nach dem Bayerischen Jagdgesetz zu, da er den Wildunfall erst sieben Stunden später meldete. Der angerichtete Schaden an der Frontstoßstange des Pkw beläuft sich auf etwa 1.000 Euro. Die Polizei weist nochmals ausdrücklich darauf hin, dass Wildunfälle umgehend bei der Polizei zu melden sind.

 

Coburg - Am Samstag, in der Zeit von 21.12 Uhr bis 21.25 Uhr, zogen vier, bislang unbekannte männliche, Personen durch die Leopoldstraße und machten durch einen „lauten Knall“ auf sich aufmerksam. Aufmerksame Zeugen teilten dies bei der Polizei mit. Die hinzugerufene Polizeistreife konnte vor Ort einen grauen 1er BMW feststellen, bei dem die Heckscheibe eingeschlagen und dadurch komplett zersplittert war, feststellen. Wie durch die Zeugen bekannt wurde, liefen die Vier in Richtung Hofgarten davon. Einer hatte eine Verletzung an der Hand. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Vier war allerdings erfolglos. Die Coburger Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung an einem Kraftfahrzeug und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen. Diese werden gebeten sich unter der Rufnummer 09561/645-0 zu melden.


Landkreis Kronach

Kronach - Gleich neun Personen aus verschiedenen Haushalten trafen sich am Samstagabend zu einer Feier in einer Wohnung in der Wachtersflurstraße und hatten auch schon dem Alkohol kräftig zugesprochen. Da der Wohnungsinhaber und seine Gäste bei der Kontrolle durch die Polizei verbal aggressiv auf die Beamten reagierten, mussten mehrere Streifen zum Geschehen hinzugezogen werden um die Situation zu beruhigen. Alle neun erhalten nun Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz.

 

Kronach - Weil an ihrem Roller noch ein altes Versicherungskennzeichen angebracht war, wurde die 40jährige Fahrerin am Samstagnachmittag in der Karl-Bröger-Straße einer Kontrolle unterzogen. Tatsächlich hatte sie es versäumt für ihren Roller eine aktuelle Haftpflichtversicherung abzuschließen. Somit wird sie wegen eines Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetz zur Anzeige gebracht.

 

Marktrodach - Vermutlich aufgrund eines plötzlich auftretenden Herzanfalls stürzte am Samstagnachmittag ein 61jähriger Marktrodacher in der Hauptstraße von seinem Fahrrad und zog sich dabei oberflächliche Schürfwunden zu. Durch die beherzte Hilfe zweier Zeugen, die noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes geistesgegenwärtig einen Defribillator aus der nahegelegenen Sparkasse holten und dann auch zum Einsatz brachten, konnte dem Mann vermutlich das Leben gerettet werden. Der Fahrradfahrer wurde dann weiter durch den Rettungsdienst und dem Notarzt weiter versorgt und schließlich in die Helios-Klinik Kronach verbracht. Trotz intensiv-medizinischer Behandlung ist der gestürzte Radfahrer am Abend des 24.04.21 an den Folgen eines Herzinfarktes verstorben.

 


Landkreis Lichtenfels

Lichtenfels - Am Samstag, gegen 15.00 Uhr, wollte ein Anwohner der Coburger Straße in Lichtenfels mit seinem Pkw Mercedes aus seiner Hofeinfahrt ausfahren. Beim Ausfahren übersah er dabei einen stadtauswärtsfahrenden Pkw Renault eines Lichtenfelsers. Der Mercedes bohrte sich in die Seite des Renault. Der Renault wurde dabei so beschädigt, dass er nicht mehr weiterfahren konnte. Durch den Unfall wurde die Coburger Straße zeitweise blockiert. Bei Unfallaufnahme konnten die Pkw durch die Beamten zur Seite gebracht werden. Zum Glück wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Der Schaden an den Fahrzeugen beträgt ca. 5000 Euro.

 

Lichtenfels - Am Samstag, gegen 18.30 Uhr, ging eine Mitteilung über eine sogenannte Corona-Party am Mainflußbad in Lichtenfels ein. Bei dortiger Nachschau konnten durch Streifen der PI Lichtenfels drei junge Männer und eine Frau angetroffen werden. Die 17 – 20 Jahre alten Personen kamen aus den Landkreisen und Kulmbach. Sie hatten sich dort aus verschiedenen Haushalten getroffen und saßen in einer Hütte zusammen und tranken Bier. Da dies nach der Stadtsatzung der Stadt Lichtenfels und den momentan bestehenden Regeln der Infektionschutzverordnung nicht gestattet ist, wurden alle des Platzes verwiesen und erhalten nun eine Anzeige wegen dieser Ordnungswidrigkeit.

 

Michelau - In der Zeit von Freitag, 16.00 Uhr, bis Samstag, 14.00 Uhr, brachen Unbekannte in die Büro- und Werkstattgebäude des Bauhofes der Gemeinde Michelau in der Scherer- u. Trier-Straße in Michelau ein. Zugang verschafften sich die Einbrecher über zwei Fenster des Gebäudes, die aufgehebelt wurden. Im Gebäude selbst wurde Türen, sämtliche Schränke und Spinte gewaltsam geöffnet. Zum Teil wurde dabei brachiale Gewalt angewandt. Der entstandene Schaden an der Immobilie und der Einrichtung dürfte mehr als 4000 Euro betragen. Aus einem der Spinte wurde einem Mitarbeiter ein geringer zweistelliger Betrag entwendet. Die Polizei in Lichtenfels sucht Zeugen, die in der Nacht von Freitag auf Samstag Verdächtiges im Bereich des Bauhofes festgestellt haben.

 

Am Samstag, gegen 16.00 Uhr, mussten Beamte der PI Lichtenfels zum wiederholten Male zu einem Ehepaar in die Siemensstraße nach Redwitz ausrücken. Das Paar hatte wieder einmal einen heftigen Streit bei dem es auch zu Handgreiflichkeiten kam. Der Anlass für den Streit waren die ungeklärten Eigentumsverhältnisse einer Play Station. Im Verlauf des Streits stieß der Mann seine Frau zu Boden. Diese revanchierte sich und schlug mit einem Besen auf den Mann ein. Beide trugen dabei leichte Blessuren im Bereich des Oberkörpers und Kopfes davon. Dem Mann wurde ein Platzverweis und ein Kontaktverbot erteilt. Beide müssen sich wegen der Körperverletzung nun vor Gericht verantworten.


Landkreis Hildburghausen

Noch keine Meldungen eingegangen 


Landkreis Sonneberg

Sonneberg - Ein 38-jähriger Mann befuhr am Freitagabend, gegen 21:30 Uhr, mit seinem Pkw die Coburger Allee in Sonneberg. Eine Funkstreifenwagenbesatzung wurde auf das Fahrzeug aufmerksam, folgte diesem und kontrollierte es kurz darauf. Ein hierbei durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 0,87 Promille. Aufgrund dessen wurde die Weiterfahrt untersagt und gegen den nunmehr Betroffenen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Auf den 38-jährigen Sonneberger kommen nun eine Geldbuße in Höhe von 500 Euro, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte im Fahreignungsregister zu.

Die gleiche Strafe kommt auf einen 25-jährigen Rumänen zu. Dieser wurde am 24.04.2021, gegen 00:07 Uhr, mit seinem Pkw in der Rathenaustraße kontrolliert. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 0,99 Promille. Auch er durfte die Weiterfahrt nicht fortsetzen.

 

Sonneberg - Am 24.04.2021 fiel den Beamten der PI Sonneberg in den Morgenstunden in Hüttengrund in der Steinacher Straße ein Pkw auf, welcher offenbar gefälschte Kennzeichen angebracht hatte. In der Folge sollte das Fahrzeug einer Verkehrskontrolle unterzogen werden, wobei die 40-jährige Fahrerin versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen. Nach kurzer Verfolgung konnte die Dame gestellt werden. Die 40-jährige verfügte über keine gültige Fahrerlaubnis, ihr Fahrzeug war nicht zugelassen und versichert und darüber hinaus wurde ein gefälschtes Kennzeichen angebracht. Bei ihr und ihrem 35-jähriger Beifahrer wurden zudem Betäubungsmittel aufgefunden. Gegen die beiden Personen wurden dementsprechend zahlreiche Verfahren, unter anderem wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, eingeleitet.SooAm 24.04.2021 fiel den Beamten der PI Sonneberg in den Morgenstunden in Hüttengrund in der Steinacher Straße ein Pkw auf, welcher offenbar gefälschte Kennzeichen angebracht hatte. In der Folge sollte das Fahrzeug einer Verkehrskontrolle unterzogen werden, wobei die 40-jährige Fahrerin versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen. Nach kurzer Verfolgung konnte die Dame gestellt werden. Die 40-jährige verfügte über keine gültige Fahrerlaubnis, ihr Fahrzeug war nicht zugelassen und versichert und darüber hinaus wurde ein gefälschtes Kennzeichen angebracht. Bei ihr und ihrem 35-jähriger Beifahrer wurden zudem Betäubungsmittel aufgefunden. Gegen die beiden Personen wurden dementsprechend zahlreiche Verfahren, unter anderem wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, eingeleitet.


Hinweis: Die Informationen in der Rubrik "Polizeibericht" stammen von den jeweiligen Polizeidienststellen und wurden redaktionell nicht bearbeitet.