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Warnstreiks im bayerischen Einzel- und Großhandel

München (dpa/lby) – Die Gewerkschaft Verdi unterstreicht ihre Forderungen in der Tarifrunde im bayerischen Groß- und Einzelhandel mit Warnstreiks. Am Montag waren acht Supermärkte der Unternehmen Rewe und Edeka in München und Schwaben betroffen, wie die Gewerkschaft mitteilte. Die Beteiligung sei «außerordentlich gut» gewesen, sagte der Verhandlungsführer der Arbeitnehmerseite in der Tarifrunde, Hubert Thiermeyer. Wegen Schutz- und Hygienemaßnahmen hatte Verdi auf größere Kundgebungen verzichtet.

Die Warnstreiks im Handel werden in der laufende Woche weitergehen, wie Thiermeyer sagte. Zum Wochenende hin würden es mehr Aktionen.

Die Gewerkschaft fordert 4,5 Prozent mehr Gehalt sowie einen zusätzlichen Fixbetrag von 45 Euro für die Beschäftigten beider Branchen. Die Arbeitgeberseite lehnt dies ab.

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