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Wegen Tankreinigung Gasalarm und Schüler im Krankenhaus

Coburg (dpa/lby) – Nach einem vermeintlichen Gasaustritt an einer Coburger Schule sind mehrere Schüler wegen Übelkeit ärztlich betreut worden. Der üble Geruch rührte letztendlich aber nicht von Gas, sondern von Reinigungsarbeiten an einem Tank in einem Industriebetrieb in der Nähe, wie die Polizei mitteilte. Rettungsdienst und Ärzte betreuten 22 Schüler, die über anhaltende Übelkeit klagten. Fünf von ihnen kamen vorsorglich ins Krankenhaus.

Rettungskräfte waren laut Polizei am Dienstagvormittag zu einem Großeinsatz an der Schule ausgerückt. Die Schule wurde geräumt. Es konnte aber rasch Entwarnung gegeben werden: Einen Gasaustritt in der Schule und in der Nähe schlossen sie nach mehreren Messungen aus. Polizisten spürten «unter Einbeziehung der herrschenden Windrichtung» der Quelle des Gestanks nach und wurden in dem Betrieb fündig. Von dort sei der Geruch zur Schule gezogen. Nun wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

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