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Weniger Bayern bekommen Wohngeld

Fürth (dpa/lby) – In Bayern haben im vergangenen Jahr weniger Menschen Wohngeld bekommen. Ende 2017 gab es nach Angaben des Landesamts für Statistik in Fürth vom Mittwoch 48 697 Wohngeldempfänger, die einen staatlichen Zuschuss zur Miete oder für den eigenen Wohnraum erhielten. Das waren 8,8 Prozent weniger als Ende 2016.

Die Mehrzahl der Empfänger (45 967) bekam dabei einen Zuschuss zur Miete, 2730 Haushalte erhielten Leistungen für den eigenen Wohnraum. Der durchschnittliche Wohngeldanspruch blieb 2017 im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Er lag bei 152 Euro – 1,3 Prozent weniger als Ende 2016 (154 Euro).

Der Zuschuss zu den Wohnkosten für Einkommensschwächere wird von Bund und Ländern je zur Hälfte getragen. Der Anspruch auf Wohngeld hängt von der Höhe des Gesamteinkommens eines Haushalts, der Anzahl der Haushaltsmitglieder und der Höhe der Miete oder der Belastung durch eigenes Wohneigentum ab.