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«Wir sind eher Opfer»: Hainer kritisiert Bundestrainerfrage

München (dpa) – Club-Präsident Herbert Hainer sieht die Verwicklung des FC Bayern und von Trainer Hansi Flick in die Nachfolgediskussion um Bundestrainer Joachim Löw kritisch. «Wir sind eher Opfer. Es wird über unseren Trainer diskutiert, weil im DFB eine Stelle frei wird», sagte Hainer (66) am Sonntag in der Sendung «Sky90» des Pay-TV-Senders. «Und wir sollen uns permanent dazu äußern.»

Der Name von Löws einstigem Assistenten Flick wird immer wieder bei der Suche nach Favoriten auf die Bundestrainer-Nachfolge genannt. Auch, weil zuletzt vermehrt über Spannungen zwischen dem 56-Jährigen und dem Münchner Sportvorstand Hasan Salihamidzic (44) berichtet wurde. Flick ist beim deutschen Rekordmeister noch bis 2023 gebunden.

Mit ihm habe Flick bislang nicht über den Bundestrainer-Posten gesprochen, sagte Hainer am Sonntag. «Ich bin der festen Überzeugung, dass ihm das bei uns nach wie vor enormen Spaß macht.» Er gehe fest davon aus, dass Flick seinen Vertrag erfülle.

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