Witwe klagt nach Tod des Mannes gegen das Lichtenfelser Klinikum

Hätten die Ärzte richtig gehandelt, würde ihr Mann noch leben. Das wirft eine Witwe dem Klinikum Lichtenfels vor. Der Fall wurde nun vor der Zivilkammer des Landgerichts Coburg verhandelt. Wie das Coburger Tageblatt berichtet war der Mann an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Die Mediziner in Lichtenfels diagnostizierten lediglich eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Zu spät erkannten Mediziner am Klinikum Hildburghausen die Krebserkrankung. Nicht einmal ein Jahr später verstarb der 59-jährige. Bei der Diagnose sei den Medizinern am Klinikum Lichtenfels ein grober Behandlungsfehler unterlaufen, so ein Gutachter der Uniklinik Erlangen. Das Gericht folgte der Schilderung des Gutachters. Die Witwe erhält Schmerzensgeld und Schadenersatz in Gesamthöhe von 90 000 Euro.