1.500 Stellen könnten 2026 in der oberfränkischen Metall- und Elektro-Industrie wegfallen

22. Januar 2026 , 06:40 Uhr

Die Lage der oberfränkischen Metall- und Elektro-Industrie bleibt schwierig.
Das hat  die aktuelle Winter-Konjunkturumfrage der Arbeitgeberverbände bayme / vbm  ergeben. Demnach haben sich die Erwartungen der befragten Unternehmen (im Vergleich zur Sommerumfrage) deutlich verschlechtert. Sowohl das Inlands- als auch das Auslandsgeschäft wurden klar negativ bewertet. Nur etwa drei Prozent der Betriebe sind mit der Geschäftslage zufrieden. Produktions- und Investitionspläne brechen weiter ein, viele Firmen fahren den Output zurück. Auch bei den Arbeitsplätzen drohen Einschnitte: Rund 1.500 Stellen könnten 2026 in der Branche in Oberfranken wegfallen. Der Vorsitzende der Region Oberfranken-Ost, Thomas Kaeser, warnt vor weiterer De-Industrialisierung. Er sieht die Bundesregierung in der Pflicht und fordert ein schnelles und konkretes Handeln. Nur so könne der Industriestandort und damit der Wohlstand gesichert werden, so Kaeser.

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