Hattingen

54-Jähriger soll Bruder mit Axt attackiert haben – U-Haft

01. September 2026 , 16:39 Uhr

Vor einem Wohnhaus in Hattingen wird ein lebensbedrohlich verletzter Mann gefunden. Später nimmt die Polizei den jüngeren Bruder des 61-Jährigen fest. Das mutmaßliche Tatwerkzeug lässt schaudern.

Nach einem lebensbedrohlichen Angriff mit einer Axt auf einen 61-Jährigen in Hattingen im südlichen Ruhrgebiet sitzt der Bruder des Opfers in Untersuchungshaft. Ein Haftrichter habe einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen ihn erlassen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. 

Sein älterer Bruder schwebe weiterhin in Lebensgefahr, hieß es am Abend. Nähere Angaben zu den Hintergründen und dem Tatgeschehen, bei dem bisherigen Erkenntnissen zufolge eine Axt eingesetzt worden sei, machten die Ermittler nicht. 

Tatverdächtige ließ sich widerstandslos festnehmen

Lebensbedrohlich verletzt war der 61-Jährige am Montagnachmittag auf seinem von außen einsehbaren Grundstück gefunden worden. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in eine Spezialklinik. 

Aufgrund der vorliegenden Umstände am Einsatzort hatte eine Mordkommission die Ermittlungen aufgenommen. Noch am Abend ergaben sich Hinweise, dass sich der nebenan wohnende, tatverdächtige Bruder sich in dem Nachbarhaus aufhalten könne. Spezialeinsatzkräfte nahmen Kontakt zu ihm auf und konnten ihn schließlich vor dem Haus festnehmen, ohne dass er Widerstand leistete.

Quelle: dpa

 

Das könnte Dich auch interessieren

18.09.2026 Brandanschlag auf Synagoge: Untersuchungshaft angeordnet Mitten am Tag soll ein 37-Jähriger einen Brandsatz an der Wuppertaler Synagoge gezündet und sich danach antisemitisch geäußert haben. Nun sitzt er in Untersuchungshaft. 18.09.2026 Mit Axt attackierter Mann in Hattingen gestorben Ein 61-Jähriger wird mit lebensgefährlichen Verletzungen vor seinem Haus in Hattingen gefunden. Nun ist er im Krankenhaus gestorben. Sein Bruder sitzt in U-Haft. 17.09.2026 37-Jähriger soll Feuer an Wuppertaler Synagoge gelegt haben An der Bergischen Synagoge Wuppertal im Stadtteil Barmen ist ein Feuer gelegt worden. Es konnte schnell gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Der Tatverdächtige wurde wenig später festgenommen. 17.09.2026 Bande soll Senioren um mehr als 500.000 Euro betrogen haben Eine Bande soll unter einem Vorwand vorwiegend ältere Menschen um Geld, Schmuck und Münzen gebracht haben. Nun gibt es eine Anklage gegen vier Verdächtige - doch die Ermittlungen laufen weiter.