Die Zentralstelle Cybercrime Bayern in Bamberg hat Anklage wegen groß angelegten Anlagebetrugs erhoben. Vor dem Amtsgericht München müssen sich ein 48-jähriger und ein 32-jähriger Mann aus Malaysia verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, im Sommer 2025 als sogenannte Geldabholer für ein internationales Betrugsnetzwerk tätig gewesen zu sein. Die Täter sollen gezielt nach Deutschland eingereist sein, um von Geschädigten bar übergebene Gelder entgegenzunehmen und weiterzuleiten. Zuvor waren die Opfer über Dating-Portale, soziale Netzwerke oder Messenger-Dienste zu angeblichen Online-Investments verleitet worden. Tatsächlich existierten die Trading-Plattformen nicht, die Gelder waren sofort verloren. Der Hauptangeschuldigte soll in acht Fällen mehr als 93.000 Euro abgeholt haben.