Nach einem Zugunfall mit Verletzten in Bayreuth hat die Staatsanwaltschaft Anklage jetzt gegen den Triebwagenführer erhoben. Dem 65-Jährigen wird „vorsätzlicher gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung in fünf Fällen“ vorgeworfen. Der Mann soll am Abend des 11. März auf einem Gleis gefahren sein, für das er keine freie Fahrt hatte. Dabei soll er mehrere Sicherungsmaßnahmen missachtet haben und Minuten später mit einem entgegenkommenden Zug kollidiert sein. Beim Unfall wurden fünf Fahrgäste und er selbst verletzt. Der Schaden an den beiden agilis-Zügen wird auf einen Millionenbetrag geschätzt.