Coburg und seine dunkle Vergangenheit – daran wird aktuell mit einer besonderen Ausstellung erinnert. Im Mittelpunkt stehen die Schicksale Coburger Juden und ihre Deportation während der NS-Zeit. Die Ausstellung „Elf von sechs – Züge in den Tod“ wurde von Gaby Schuller gemeinsam mit dem früheren Heimatpfleger Hubertus Habel erarbeitet. Die Ausstellung macht Häuser, Straßen und konkrete Lebensgeschichten sichtbar – und zeigt damit eindrücklich, dass die Verbrechen nicht irgendwo passiert sind, sondern direkt hier vor Ort. Zu sehen ist die Ausstellung täglich im Vestibül des herzoglichen Mausoleums am Friedhof am Glockenberg – werktags von 8 bis 17 Uhr, freitags bis 15 Uhr. Weitere Infos und das komplette Interview gibt es online auf radioeins.com.