Die Menschen in Würzburg und im benachbarten Gerbrunn müssen ihr Trinkwasser nicht mehr abkochen. Das Gesundheitsamt hob eine entsprechende Warnung der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) vom 10. Juni wieder auf.
Die Experten hatten bei einer Routineuntersuchung eine mögliche Verunreinigung mit Enterokokken festgestellt – einem Pflanzenkeim, der möglicherweise von Insekten stammt. Die genaue Ursache sei jedoch weiter unbekannt
Bei an drei aufeinanderfolgenden Tagen erfolgten Nachproben seien keine Verunreinigungen mehr festgestellt worden, hieß es in einer Mitteilung. Das Unternehmen hatte zuvor dazu aufgefordert, Wasser vor der Benutzung sprudelnd aufzukochen und mindestens zehn Minuten langsam abkühlen zu lassen.
Enterokokken können nach Angaben der WVV gesundheitsschädlich sein, insbesondere für immungeschwächte Personen, Kinder und ältere Menschen.
Quelle: dpa