Die Baur-Gruppe blickt mit Sorge auf das laufende Geschäftsjahr. Beim Neujahrsempfang auf Kloster Banz kündigte das Unternehmen einen erwarteten Umsatzrückgang von rund zehn Prozent an. Grund ist vor allem die anhaltende Kaufzurückhaltung der Kundinnen und Kunden. Während Mode und Technik stabil laufen, schwächelt v.a. das Möbelgeschäft. Baur-Chef Elsner setzt auf einen organisatorischen Umbau und eine stärkere Konzentration auf das Kerngeschäft Handel. Geplant ist außerdem, die Plattform baur.de künftig zu einem offenen Marktplatz auszubauen. Ziel bleibt es, den Online-Händler trotz schwieriger Wirtschaftslage wieder auf die Erfolgsspur zu führen.