Bayern rüstet sich weiter für mögliche Stromausfälle. Innenminister Herrmann hat in Nürnberg neue Notstromgerätesätze vorgestellt. Die Feuerwehren in Coburg und Ebersdorf b. Coburg haben schon einen solchen Gerätesatz bekommen, bis Ende des kommenden Jahres soll jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt damit versorgt werden, um bei einem längeren Stromausfall die kritische Infrastruktur am Laufen zu halten und die Belastungen für die Bevölkerung abzumildern. Die Ausrüstung besteht aus mehreren, verschieden großen Notstromaggregaten und weiterem Material. Zusätzlich dazu schafft der Freistaat auch 21 Netzersatzanlagen für die bayerischen Fachgruppen Elektroversorgung des THW an. Sie können z.B. Krankenhäuser oder Ortsteile mit Strom versorgen. Innenminister Herrmann betonte, dass die Krisenvorsorge der Kommunen besonders wichtig sei. Im Notfall sind sie erster Anlaufpunkt für die Bevölkerung.