Im Betrugsprozess gegen einen Coburger Kfz-Händler und Bundespolizisten, hat das Landgericht weitere Zeugen gehört. Sie schilderten Probleme beim Kauf ihrer Fahrzeuge. Das berichtet das Coburger Tageblatt. Ein Käufer berichtete, dass er seinen Van zwar erhalten habe, fast anderthalb Jahre aber auf die Fahrzeugpapiere warten musste. Eine weitere Zeugin sagte aus, dass sie ihr bereits bezahltes Auto erst ein halbes Jahr später selbst beim Händler im Sauerland abholen konnte, nachdem dort noch Geld gefehlt hatte. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 53-Jährigen vor, zwischen 2019 und 2021 zahlreiche Kunden beim Autohandel geschädigt zu haben. Der mutmaßliche Gesamtschaden liegt bei fast einer Million Euro. Das Verfahren wird nach einer Aufhebung des ersten Urteils durch den Bundesgerichtshof neu verhandelt. Die Beweisaufnahme wird am 13. Juli fortgesetzt.