Am 23. Prozesstag gestern (23.9.) vor dem Bamberger Landgericht standen Blutspuren im Kofferraum des Angeklagten im Fokus. Bisher galten diese Spuren als wichtiges Indiz für eine Gewalttat. Ein Experte gab eine Einschätzung dazu ab. Demnach seien sie unspezifisch und kaum datierbar. So kann die Version des Angeklagten aus Bammersdorf weder ausgeschlossen noch bestätigt werden. Demnach soll sich Katina Tage vor ihrem Verschwinden beim Verladen von Schrott leicht an der Hand verletzt haben. Außerdem stellte das Gericht einen rechtlichen Hinweis in den Raum – eine Verurteilung wegen Totschlags statt Mord sei denkbar. Der Prozess wird heute fortgesetzt.