Bürgermeister machen sich für Sana stark

19. Juli 2024 , 16:46 Uhr

Schulterschluss für die private Trägerschaft – Coburgs Oberbürgermeister Sauerteig und fast alle Bürgermeister des Landkreises haben in einem gemeinsamen Pressegespräch klar gemacht, dass sie die Zukunft der REGIOMED-Kliniken in der Hand von Sana sehen. Damit werben sie bei Stadt- und Kreisrat dafür, gegen eine kommunale Trägerschaft zu stimmen. Ausschlaggebend war für sie die Faktenlage, wie der Ebersdorfer Bürgermeister Reisenweber betonte:

 

„Es waren einige Kollegen, die bis vor 14 Tagen, drei Wochen noch gesagt haben „Nein, probieren wir´s einfach kommunal“, die dann nochmal nachgerechnet haben und auch ihre eigenen Haushalte verglichen und festgestellt haben: „Wir können danach überhaupt nichts mehr leisten für unsere Bürger.“ Das geht über die Sozialarbeit, über Vereinsarbeit, Investitionen in die Infrastruktur, da geht einfach nichts mehr. Und wenn es komplett schiefläuft, haben wir einen Schuldenberg für die nächsten 30 Jahre und können gar nichts mehr machen.“

 

Im nachgebesserten Angebot von Sana sehen die Rathauschefs eine gute Lösung für die Gesundheitsversorgung, die Beschäftigten und die Leistungsfähigkeit der Kommunen. Nächsten Donnerstag (25.7.) sollen Stadt- und Kreistag eine Entscheidung fällen, anschließend der Gläubigerausschuss.

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