Wechsel bei den Bayerischen Staatsforsten – Nach rund 20 Jahren als Forstbetriebsleiter des Forstbetriebs Rothenkirchen bzw. der neuen Betriebsgemeinschaft Coburg-Rothenkirchen ist Peter Hagemann gestern (3.12.) in den Ruhestand verabschiedet worden. Die größten Herausforderungen in den vergangenen Jahrzehnten waren für Hagemann die Folgen des Klimawandels. So machte der Borkenkäfer schon ab 2003 Probleme, dann richtete Sturm Kyrill enorme Schäden an. Peter Hagemann:
Und seit 2018 ging es praktisch nur noch um den Borkenkäfer. Die größte Freude ist, dass wir zum einen was erhalten konnten: Wir haben gegen den Borkenkäfer erfolgreich kämpfen können. Und wir haben vor allen Dingen eine neue Waldgeneration hingestellt. Wir haben nicht nur zu Borkenkäferzeiten, sondern auch dazwischen die Wälder vorbereitet, so dass wir jetzt heute sagen können: Im Staatswald wächst schon die nächste Waldgeneration.
Hagemanns Nachfolger ist sein bisheriger Stellvertreter Stefan Wittenberg. Zur Betriebsgemeinschaft gehören rund 22 000 Hektar Wald in den Landkreisen Coburg, Kronach und Lichtenfels. Bei Hagemanns Verabschiedung in Mitwitz waren rund 140 Gäste dabei.
Foto (v.l.): Peter Hagemann, Stefan Wittenberg, Manfred Kröninger ( Vorstand Bayerische Staatsforsten)