Bei Waldrich in Coburg ist der Streit um den Sparkurs vorerst beigelegt. Nach monatelangen Verhandlungen haben sich Geschäftsführung, Betriebsrat und IG Metall Anfang des Jahres auf ein Zukunftskonzept für den Coburger Maschinenbauer verständigt. Das wurde heute/gestern (12.3.) bei einem Pressegespräch deutlich. Ursprünglich war geplant, die Klein- und Mittelteilfertigung zu schließen – mit bis zu 70 möglichen Stellenstreichungen. Durch Änderungen am Konzept, interne Versetzungen und ein Freiwilligenprogramm konnten Kündigungen bislang verhindert werden. Gleichzeitig blickt das Unternehmen optimistisch nach vorne: Die Auftragsbücher sind gut gefüllt, die Auslastung reicht laut Geschäftsführung bereits bis weit ins Jahr 2027. Treiber der Nachfrage ist unter anderem der weltweit steigende Energiebedarf – etwa durch den Ausbau von Rechenzentren.