Die Initiative „Denk Mal Am Ort“ lädt diesen Samstag und Sonntag (11.4. und 12.4.) zu einem besonderen Erinnerungswochenende in Coburg ein. Mit Führungen, Vorträgen und Gesprächen wird an Coburgerinnen und Coburger erinnert, die während der NS-Zeit verfolgt und ermordet wurden. Dabei öffnen sich Türen zu Orten, an denen die Menschen einst lebten und arbeiteten. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die jüdische Familie von Mayer, der SPD-Politiker Christian Reichenbecher und die Schülerin Elisabeth Nebl. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. „Denk Mal Am Ort“ will lokale Geschichte sichtbar machen und den Opfern ihre Namen zurückgeben. Das Projekt feiert in diesem Jahr zudem sein zehnjähriges Bestehen.