Mit einer Auftaktveranstaltung in Coburg ist heute der bundesweite „Tag der Schiene“ gestartet. Die Eröffnung fand im umgebauten Güterbahnhof statt und wurde von einer Freikaffee-Aktion für Pendlerinnen und Pendler am Coburger Bahnhof begleitet. Drei Tage lang rührt die Bahnbranche bundesweit die Werbetrommel – mit fast 320 Aktionen, mehr als 70 davon in Bayern. Mit dabei waren zahlreiche geladene Gäste, unter ihnen Dr. Philipp Nagel, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO AG. Er äußerte sich auch zum ICE-Halt in Coburg:
„Der ICE in Coburg ist für immer.“
Verkehrsminister Christian Bernreiter sprach in Coburg von der Schiene als „Konjunkturlokomotive“ und forderte noch mehr Investitionen. Der zweite wichtige „Bahn-Termin“ fand wenig später im Landkreis Bamberg statt. In Strullendorf wurde der viergleisige Ausbau des letzten Streckenabschnitts zwischen Nürnberg und Bamberg gefeiert. Der Abschnitt gehört zur Schnellfahrstrecke München – Berlin und zählt mit durchschnittlich 350 Zügen pro Tag zu den meistbefahrenen Strecken in Bayern.