«Eat Pray Bark» bei Netflix

Deutsche Hundekomödie in 49 Ländern in Top Ten

08. April 2026 , 08:07 Uhr

Rúrík Gíslason spielt einen Hundetrainer, Alexandra Maria Lara eine Politikerin und Devid Striesow einen schwulen Professor: Weltweit klickten Millionen in den ersten April-Tagen «Eat Pray Bark».

Die deutsche Komödie «Eat Pray Bark» hat es in den weltweiten Netflix-Wochencharts auf Platz zwei der nicht englischsprachigen Filme geschafft. Rund 7,0 Millionen Aufrufe wurden zwischen dem 1. und 5. April erzielt. In dem Film begeben sich fünf Herrchen und Frauchen aus München mit ihren Hunden auf die Reise in ein Trainingscamp in den Tiroler Alpen. 

Die Hundekomödie mit Alexandra Maria Lara, Devid Striesow und der ersten größeren Schauspielrolle für Ex-Fußballprofi Rúrík Gíslason hatte damit vergangene Woche sogar mehr Abrufe als etwa der britische Action- und Kriminalfilm «Peaky Blinders – The Immortal Man» mit Cillian Murphy (5,9 Millionen) oder auch der Langzeit-Hit «KPop Demon Hunters» (5,1 Millionen).

In 49 Ländern landete «Eat Pray Bark – Therapie auf vier Pfoten» (Start war am 1.4.) über die Osterfeiertage in den Top Ten der Filme, wie Netflix mitteilte. Darunter waren Thailand, Brasilien, Kanada, Spanien und Österreich. 

In fünf Ländern – nämlich in der Ukraine, in Ungarn, in Luxemburg, in der Schweiz und in Deutschland – war der Film vergangene Woche sogar der meistgeguckte beim Streamingdienst Netflix.

 

«Der Wohlfühlfilm erzählt die Geschichte von fünf Hundebesitzern, die bei einem legendären Lehrer in den Bergen Hilfe für ihre ungezogenen Vierbeiner suchen», formuliert es Netflix in seiner Mitteilung zu den Wochencharts (30. März bis 5. April) – «nur um festzustellen, dass sie selbst etwas Erziehung gebrauchen könnten». Den sagenumwobenen Hundetrainer Nodon spielt Gíslason, der einst für Island kickte, im Jahr 2021 die RTL-Tanzshow «Let’s Dance» gewann und jetzt ein Promi im deutschsprachigen TV-Geschäft ist. 

Der Titel «Eat Pray Bark» erinnert an die Bestsellerverfilmung «Eat Pray Love» mit Julia Roberts auf Selbstfindungstrip – nur dass «Liebe» durch «Bellen» ersetzt worden ist. 

Alexandra Maria Lara spielt eine bayerische Politikerin namens Ursula Brandmeier, die nach einem Talkshow-Patzer mit viral gegangenem Hundehasser-Kommentar ihr Image mit einem Vierbeiner aufbessern möchte, aber mit dem Tier nicht klarkommt. Devid Striesow spielt den schwulen Literaturprofessor Helmut, der zusammen mit seinem Partner Ziggy (Doğa Gürer) der Yorkshire-Terrier-Hündin Gaga ein Zuhause gibt.

Am «Eat Pray Bark»-Drehbuch schrieb unter anderem Jane Ainscough mit («Lassie – Eine abenteuerliche Reise»), Regie führte Marco Petry («Spieleabend»). Produktionsfirma der Komödie ist Olga Film («Der bewegte Mann», «Kirschblüten – Hanami»), ein Unternehmen der Constantin Film.

Quelle: dpa

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