Wird am Sana Klinikum Lichtenfels zu viel abgebaut – oder wird es fit für die Zukunft gemacht? Darüber gibt es gerade Diskussionen. Die Linke Lichtenfels kritisiert in einem offenen Brief unter anderem die geschlossene Geburtenstation, die Verlagerung der Neurochirurgie nach Coburg und den Umzug des Medizinischen Versorgungszentrums. Sana weist den Vorwurf eines schleichenden Abbaus zurück und bekräftigt: Der Standort Lichtenfels bleibt erhalten. Bei der Neurochirurgie stellt das Unternehmen klar, dass die Verlagerung nach Coburg schon vor der Übernahme des Klinikums geplant und angekündigt war. Auch die Schließung der Geburtenstation begründet Sana mit den Rahmenbedingungen: Zuletzt gab es dort weniger als 300 Geburten pro Jahr. Ein wirtschaftlich und medizinisch tragfähiger Betrieb sei so nicht mehr möglich gewesen. Gleichzeitig verweist Sana auf ausgebaute Angebote in Lichtenfels, etwa in der Geriatrie sowie der Schulter- und Ellenbogenchirurgie. Ziel sei es, das Klinikum langfristig wirtschaftlich aufzustellen und die Versorgung in der Region zu sichern.