FC Bayern München

Eberl nimmt Kritik als Ansporn: Stehen nicht so schlecht da

13. März 2026 , 12:50 Uhr

Max Eberl hat als Sportvorstand seinen Anteil am Erfolg beim FC Bayern. Trotzdem sieht er sich immer wieder mit Zweifeln an seinem Wirken konfrontiert.

Sportvorstand Max Eberl hat kämpferisch auf die immer wieder aufkommende Kritik an seiner Arbeit und Zweifeln an der Verlängerung seines Vertrags beim Fußball-Rekordmeister reagiert. Entsprechende Berichte und Spekulationen «prallten ehrlicherweise» an ihm ab, sagte der 52-Jährige vor dem Bundesligaspiel der Münchner am Samstag bei Bayer Leverkusen. «Weil seitdem ich beim FC Bayern bin, habe ich mit Kritik zu kämpfen.»

Eberl zieht aus den immer wieder auflebenden Bedenken an ihm, die es auch im Verein geben soll, eine gewisse Motivation. «Es spornt an, einfach zu zeigen, dass meine Arbeit ein Stück weit Früchte trägt. Kadergröße, Kaderstruktur, Campus, Finanzen – alles ist auf dem richtigen Weg. Das ist das, was für mich zählt», sagte der Sportvorstand.

«Alles ist auf dem richtigen Weg»

Er fokussiere sich auf das, was er selbst beeinflussen könne: «Das ist meine Arbeit, das ist unsere Arbeit. Ich glaube, wir stehen nicht so schlecht da. Wir haben eine Mannschaft, die Spaß macht. Wir haben die Möglichkeit, sehr viel zu erreichen dieses Jahr. Und das ist das, wofür ich angestellt bin hier.»

Die Bayern haben die Möglichkeit, in dieser Saison zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte das Triple zu gewinnen. Eberl kann zahlreiche gute Verpflichtungen von Trainer Vincent Kompany über Michael Olise und Jonathan Tah bis zu Luis Díaz vorweisen. Dazu gelang es ihm – wenn auch für viel Geld – die Verlängerung der Verträge mit Topspielern wie Jamal Musiala, Alphonso Davies oder auch Dayot Upamecano zu erzielen.

Vertragsverlängerung kein Selbstläufer?

Seit dem Frühjahr 2024 ist Eberl in München Sportvorstand. Sein Vertrag läuft ebenso Mitte 2027 aus wie der von Vorstandschef Jan-Christian Dreesen. Im Gegensatz zu Bayern-Chef Dreesen (58) soll eine Verlängerung mit Eberl aber laut Medienberichten keine Selbstverständlichkeit sein. Vorstandsverträge können aber wegen des Aktienrechts erst ein Jahr vor Ablauf verlängert werden.

Quelle: dpa

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