Im Prozess um die lebensgefährliche Messerattacke in der Coburger Hutstraße ist das Urteil gefallen. Das Landgericht Coburg hat den dritten Angeklagten jetzt wegen versuchten Mordes zu sieben Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Das berichtet die Neue Presse. Nach Überzeugung des Gerichts brachte der 26-Jährige das Opfer zu Boden und hielt es fest, während sein Komplize mehrfach mit einem Messer zustach. Außerdem muss der Mann 30.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Wie berichtet, war im Mai 2023 ein junger Iraker in seiner Wohnung in Coburg von zwei Männern angegriffen worden. Hintergrund soll ein Familienstreit gewesen sein. Zwei weitere Beteiligte waren bereits verurteilt worden.