TV-Komikerin

Eintritt für Kölner Dom - was sagt Carolin Kebekus dazu?

05. April 2026 , 06:11 Uhr

«Das geht nicht!» ist die erste Reaktion von Carolin Kebekus, als sie hört, dass für den Kölner Dom Eintritt genommen werden soll. Inzwischen denkt sie anders darüber.

Carolin Kebekus (45) hat Verständnis dafür, dass für den Kölner Dom bald Eintritt genommen werden soll. «Meine erste Reaktion war: Was? Nein! Das geht nicht!», sagte die Komikerin und Entertainerin der Deutschen Presse-Agentur in Köln. «Ich bin in meiner Jugend immer in den Kölner Dom gegangen, um für jeden Blödsinn, jede Matheklausur, jeden Liebeskummer eine Kerze anzuzünden.» 

Auf der anderen Seite sei ihr aber auch klar, dass der Unterhalt des Doms viel Geld koste. «Und andere große Kirchen – Sagrada Família in Barcelona zum Beispiel – nehmen auch Eintritt. Also, es ist schwierig. Ich hätte es natürlich lieber anders, aber ich finde es verständlich.»

Das Domkapitel hatte kürzlich angekündigt, demnächst von Touristen Eintrittsgeld zu verlangen. Wie viel der Eintritt kosten soll, ist noch nicht bekannt. 

Damit sollen die gestiegenen Kosten für Pflege, Schutz und den laufenden Betrieb des Doms gedeckt werden. Gottesdienstbesucher und Betende sollen weiter gratis Zugang erhalten, ebenso Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins.

Am Donnerstagabend startet im Ersten um 23.35 Uhr die neue Staffel der «Carolin Kebekus Show».

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

09.04.2026 Böhmermanns Allrounderin: Caro Worbs präsentiert neue Show Die Autorin liebt es, wenn Realität und Fiktion verschwimmen. Nun startet sie zusammen mit ihrem Kollegen Chris Sommer eine neue Sendung innerhalb des Böhmermann-Kosmos. Ein Vorbild: Susanne Daubner. 08.04.2026 Carolin Kebekus an Männer: Nehmt doch diese Wut mal ernst Digitale Gewalt gegen Frauen treibt derzeit viele um. TV-Komikerin Carolin Kebekus hat eine Botschaft an alle Männer - und auch ein Lob. 07.04.2026 Sarah Engels hält sich für eine «superschlechte Köchin» Die Sängerin vertritt Deutschland beim Eurovision Song Contest in Wien - und will dort unbedingt Schnitzel und Kaiserschmarrn probieren. Kochen sei etwas, das sie selbst nicht gut könne, verrät sie. 03.04.2026 Hirschhausen: Deepfakes bringen die Demokratie ins Wanken Deepfakes werden immer realistischer. Eckart von Hirschhausen sieht darin eine ernsthafte Bedrohung für Wahrheit und Demokratie. Er fordert: Schon die Herstellung müsse verboten werden.