Über die Zukunft der Franken-Sachsen-Magistrale könnte es am Donnerstag ein wichtiges Signal aus Berlin geben. Dann entscheidet der Haushaltsausschuss des Bundestags, ob erste Gelder für die Elektrifizierung der Verbindung in den Bundeshaushalt aufgenommen werden. Die Region wartet seit Jahren darauf, dass die Bahnstrecke zwischen Dresden und Nürnberg durchgehend unter Strom fährt. Zuletzt hatte vor allem die teilweise Sperrung der Strecke im Pegnitztal wegen maroder Brücken für Schlagzeilen gesorgt. Anlässlich der bevorstehenden Entscheidung werden jetzt erneut Kommunalpolitiker laut. Der oberfränkische Landtagsabgeordnete (Freie Wähler) Rainer Ludwig hat sich in einem Schreiben direkt an den Haushaltsausschuss gewandt. Er fordert, 50 Millionen Euro für Planung und Genehmigung des Abschnitts Nürnberg – Schnabelwaid bereitzustellen.