Im Prozess gegen einen ehemaligen Bundeswehrsoldaten aus dem Landkreis Hof haben heute die ersten Zeugen ausgesagt. Der 30-Jährige soll sechs Frauen vergewaltigt und die sexuellen Handlungen teils heimlich gefilmt und ins Internet gestellt haben. Eine Polizistin schilderte, dass der Fall durch einen Hinweis amerikanischer Ermittler ins Rollen kam. Sie waren auf den Angeklagten aufmerksam geworden, nachdem im Netz pornografische Videos von ihm aufgetaucht waren. Der Angeklagte bestreitet die Vergewaltigungsvorwürfe bis auf einen Fall. Neben den Sexualdelikten muss er sich auch wegen unerlaubten Waffen- und Munitionsbesitzes verantworten. Die will er bei Bundeswehrübungen mitgenommen haben. Ein LKA-Beamter berichtete dazu, dass es sich um Material handele, das teils nicht frei zugänglich sei. Außerdem soll er eigene Sprengkörper gebaut haben.