Das Erzbistum Bamberg setzt seinen Sparkurs fort. Der Haushalt für 2026 rechnet mit einem Minus von rund fünf Millionen Euro. Geplant sind Einnahmen von knapp 230 Millionen Euro und Ausgaben von rund 235 Millionen. Trotz der angespannten Lage fließen gut 96 Millionen Euro – rund 40 Prozent der Ausgaben – in die Seelsorge. Die Kirchensteuer bleibt mit rund 176 Millionen Euro die wichtigste Einnahmequelle. Durch weitere Sparmaßnahmen und Rücklagen soll am Ende dennoch ein ausgeglichenes Bilanzergebnis erreicht werden. Auch Investitionen sind weiter geplant. Insgesamt 16 Millionen Euro stehen im Bauetat bereit – unter anderem für Sanierungen an Kirchen, für Caritas-Einrichtungen.