Das Hochwasserrückhaltebecken und Naherholungsgebiet leidet unter dem Regenmangel und den hohen Temperaturen. Laut dem Landratsamt Hildburghausen hat die Hitze zu einem Fischsterben im See und einer „spürbaren Geruchsbelästigung“ geführt. Ein Badeverbot gibt es aber nicht. Nach aktuellen Laboruntersuchungen bestehe keine Gesundheitsgefahr für Badegäste, heißt es von der Behörde. Es wurden weder gefährliche Keime noch Blaualgen festgestellt. Vielmehr ist das ökologische Ungleichgewicht nach Sanierungsarbeiten im letzten Jahr der Grund für das Fischsterben. Karpfen konnten sich wegen mangelnder Fressfeinde unkontrolliert vermehren. Dazu kommt Sauerstoffmangel wegen der Hitze. Entsprechende Maßnahmen wurden schon eingeleitet: Es wird Frischwasser in den See gespült, die toten Fische werden täglich eingesammelt und entsorgt.