Behörden warnen

Flusswasser zu warm - was den Tieren zusätzlich schadet

06. August 2026 , 16:50 Uhr

Heiße Tage, warme Nächte. Das Wasser im Main hat sich stark aufgewärmt. Das hilft den Lebewesen im Fluss jetzt.

Das Wasser im Main hat sich in den vergangenen Tagen vor allem im Raum Würzburg, Erlabrunn und Kitzingen stark erwärmt. So seien an der Messstation Erlabrunn in der Spitze 27,8 Grad erreicht worden, teilte die Regierung von Unterfranken mit. Grund seien die hohen Temperaturen am Tag und die warmen Nächte. Die Lage sei vor allem wegen der hohen Wassertemperaturen als kritisch einzustufen. Sauerstoff gebe es noch ausreichend.

Die Behörde betonte, die Lebewesen im Main stünden verstärkt unter Stress: «Bei hohen Temperaturen brauchen die Tiere mehr Sauerstoff und Ruhe, um diese Zeit zu überleben.» Bürgerinnen und Bürger seien zu einem «achtsamen Umgang» mit dem Fluss aufgerufen. Fische sollten nicht durch schnell fahrende Boote aufgeschreckt werden. Außerdem sollten kein Schlamm und keine Sedimente aufgewirbelt werden.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

14.08.2026 Bodensee-Wasser auf niedrigstem Stand in diesem Jahr Der Bodensee hat so wenig Wasser wie nie zuvor in diesem Jahr. Am Pegel Konstanz wurden 275 Zentimeter gemessen. Was die Gründe sind und wie sich die Situation weiter entwickeln könnte. 21.08.2026 Regen hilft kaum - Grundwasser vielerorts zu niedrig Mehrere Hitzewellen, ausgetrocknete Gewässer und historische Tiefstände: Warum der Regen kaum Entspannung bringt und die Lage kritisch bleibt. 15.08.2026 Sylvensteinspeicher - weniger als ein Meter zum Dürretief Wie wenig es im Süden geregnet hat, kann man derzeit auch am Spiegel des für die Isar wichtigen Speichersees ablesen, der in Richtung alter Tiefstände unterwegs ist. 11.08.2026 Fische in Not - Feuerwehr befüllt Karpfenweiher Hitze macht einen Karpfenweiher zur Pfütze – wie die Feuerwehr mit einer 160 Meter langen Leitung Leben rettet.