Es kommt Bewegung in die Franken-Sachsen-Magistrale. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat gestern grünes Licht für die Elektrifizierung der Bahnstrecke Nürnberg–Schnabelwaid gegeben – ein wichtiger Schritt für den oberfränkischen Raum. Die Bundesregierung soll jetzt die Deutsche Bahn offiziell mit der Planung beauftragen. Bis zu 100 Millionen Euro stehen dafür bereit. Die Elektrifizierung soll direkt im Zuge der großen Streckensanierung bis 2032 mitgeplant werden – ohne zusätzliche Sperrungen. Damit rückt auch eine spätere Elektrifizierung Richtung Bayreuth näher.
Auch der Grünen-Bundestagsabgeordnete Johannes Wagner begrüßt die Entscheidung. Er betont, dass er im Parlamentkreis immer wieder auf die Dringlichkeit hingewiesen habe – ohne den parteiübergreifenden Druck wäre keine echte Modernisierung gestartet. Den Durchbruch möglich gemacht haben am Ende die maroden Brücken im Pegnitztal, die ohnehin erneuert werden müssen. Nun soll die Deutsche Bahn mit der Weiterplanung für Nürnberg–Schnabelwaid beginnen. Bis 2032 soll die Verbindung nach Bayreuth komplett elektrifiziert sein, rund 100 Millionen Euro stehen bereit. Als nächste Schritte nennt Wagner die Elektrifizierung der Abschnitte bis Marktredwitz und Schirnding, für die er weiter kämpfen will.