In Coburg wird Geschichte sichtbar gemacht. Am 11. und 12. April erinnert die Initiative „Denk Mal Am Ort“ mit Führungen, Vorträgen und Gesprächen an Menschen, die im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden. Dabei öffnen sich die Türen von Häusern, in denen die Opfer der NS-Zeit lebten, arbeiteten oder lernten. Am Samstag, den 11. April, steht dabei die jüdische Familie von Mayer im Schloss Ketschendorf im Mittelpunkt. Am Sonntag (12.4. um 11 Uhr) wird am Schillerplatz an den SPD-Politiker Christian Reichenbecher erinnert. Den Abschluss bildet um 17 Uhr eine Veranstaltung für die Schülerin Elisabeth Nebl in der Heiligkreuz-Mittelschule. Es gibt noch weitere Programmpunkte, die sich mit dem jüdischen Leben in Coburg befassen, etwa eine Führung in der Judengasse oder ein Vortrag in der Nikolauskapelle. Einzelheiten haben wir auf unserer Homepage verlinkt.