Angesichts steigender Temperaturen ruft Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach die Städte und Gemeinden auf, den Hitzeschutz weiter auszubauen. Dabei unterstützt der Freistaat Kommunen mit Beratungsgesprächen zu individuellen Hitzeaktionsplänen. Seit Herbst hätten schon über 60 Kommunen das Angebot genutzt. Auch die Stadt Coburg hat einen Hitzeaktionsplan. Dazu gehören u.a. knapp 50 Klimasensoren, die die Temperatur messen. Auf der Homepage der Stadt sind spezielle „Kühle Orte“ ausgewiesen sowie sämtliche Trinkwasserbrunnen und Brunnen zur Abkühlung. Bürgerinnen und Bürger finden auch Verhaltenstipps bei Hitze und ganz neu ist ein Sonnencreme-Spender am Albertsplatz.
Laut der Gesundheitsministerin setzen inzwischen viele Städte und Gemeinden schon auf mehr Begrünung, Frischluftschneisen und Trinkwasserspender. Hintergrund seien die zunehmenden Hitzewellen durch den Klimawandel. Besonders gefährdet seien ältere Menschen, Kinder, Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen.