Der geplante Glasfaserausbau in Ebersdorf bei Coburg, Sonnefeld und Weidhausen ist vorerst vom Tisch. Die Deutsche Glasfaser hat den drei Gemeinden mitgeteilt, dass sie den eigenwirtschaftlichen Ausbau unter den aktuellen Bedingungen nicht umsetzen wird. Für die Kommunen kommt der Rückzug überraschend. Seit 2023 hatten sie das Unternehmen bei Planung, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Auch die notwendige Nachfrage war da: Die geforderte Quote von rund 30 Prozent wurde nach Angaben der Gemeinden deutlich übertroffen. Und sprechen von einer großen Enttäuschung – auch wegen der zweieinhalbjährigen Hängepartie. Aufgeben wollen die Kommunen das Thema aber nicht. Jetzt sollen alternative Anbieter, Partnerschaften und Förderprogramme geprüft werden. Ziel bleibt eine möglichst flächendeckende Glasfaserversorgung.