2. Fußball-Bundesliga

Große Fan-Party: Nürnberg besiegt Schalker Aufsteiger

09. Mai 2026 , 22:26 Uhr

Im ausverkauften Max-Morlock-Stadion zelebrieren Nürnberg und Schalke ihre Freundschaft. Auf dem Platz ist das Klose-Team frischer. Das 3:0 gegen die Elf von Aufstiegscoach Muslic ist folgerichtig.

Nach dem Feiertrip auf die Party-Insel Ibiza haben die Bundesliga-Aufsteiger des FC Schalke 04 eine nicht mehr schmerzende Niederlage beim 1. FC Nürnberg kassiert. Für das «Club»-Team von Trainer Miroslav Klose war das 3:0 (2:0) nach einem Eigentor von Ron Schallenberg (20. Minute) sowie Treffern von Henri Koudossou (45.+2) und Mohamed Zoma (72.) ein maximal gelungenes letztes Heimspiel dieser Zweiliga-Saison. 

Es war aber vor allem ein stimmungsvoller Fußball-Abend im mit 50.000 Zuschauern ausverkauften Max-Morlock-Stadion. Die befreundeten Fanlager präsentierten eine eindrucksvolle gemeinsame Choreo. Immer wieder wurden auch «Schalke-und-der-FCN»-Gesänge angestimmt.

Auf dem Platz ging es nicht nur freundschaftlich zu. Die Gastgeber gingen dabei deutlich energischer zu Werke. Schallenberg hatte Pech, dass ihm ein abgewehrter Schuss von Fabio Gruber unglücklich ans Knie prallte. 

Zwei Abseitstore von Nürnbergs Zoma

Gruber war es auch, der dem vor dem Anpfiff neben sieben weiteren «Club»-Profis verabschiedeten Augsburger Leihspieler Koudossou beim 2:0 auf die Reise schickte. Schalkes Torwart Kevin Müller, der den Vater eines Sohnes gewordenen Loris Karius ersetzte, sah beim Schuss in die kurze Ecke schlecht aus. Auch beim «Club» durfte die Nummer zwei ran. Und Christian Mathenia konnte sich mehrmals auszeichnen, etwa gegen Adil Aouchiche (22.).

Am Drücker war aber meist der «Club». Bevor Zoma sein zwölftes Saisontor bejubeln konnte, stand er in der ersten Hälfte gleich bei zwei Treffern im Abseits. Und Koudossou traf auf Vorlage des pfeilschnellen Zoma auch noch den Pfosten (47.). Im Gegenzug klärte FCN-Verteidiger Luka Lotschoschwili einen Schuss von Soufiane El-Faouzi vor der Torlinie. 

Schalke-Coach Miron Muslic sah nur wenige gute Offensivaktionen seiner Mannschaft. Die feiernden königsblauen Anhänger störte die Niederlage gegen ihre Nürnberger Freunde aber überhaupt nicht. «Nie wieder 2. Liga», sangen sie. Und: «Der S04 ist wieder da.»

Quelle: dpa

 

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