Güterschiff bei Forchheim leckgeschlagen

22. Januar 2026 , 16:29 Uhr

Update (7.30 Uhr)

Update nach Schiffsunglück am Main-Donau-Kanal bei Forchheim – Wie die Polizei jetzt mitteilt steht fest: Ein technischer Defekt an der Ruderanlage führte gestern Nachmittag zu einem Totalausfall der Steuerung des Güterschiffs. Das rund 110 Meter lange Schiff geriet quer zum Kanal und prallte mit Bug und Heck gegen die Ufer. Dabei kam es zu einem starken Wassereinbruch in den Maschinenraum. Die Feuerwehr Hausen hielt das Schiff mit Pumpen schwimmend. Weil das ausgepumpte Wasser mit Öl verunreinigt war wurde eine Ölsperre errichtet. In der Nacht konnte eine Spezialfirma das Leck lokalisieren und abdichten. Die Wasserschutzpolizei Bamberg ermittelt weiter zur Ursache des Ausfalls. Die Schifffahrt im betroffenen Kanalabschnitt bleibt bis auf Weiteres gesperrt.

Update (23.01.2026 – 6.00 Uhr)

Güterschiff bei Forchheim leckgeschlagen –  Ein Güterschiff ist gestern Nachmittag (22.1.) auf dem Main-Donau-Kanal kurz vor der Schleuse Hausen bei Forchheim leckgeschlagen. In der Folge drang Wasser in den Maschinenraum ein. Rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Wasserrettung und BRK waren im Einsatz, auch Spezialtaucher wurden hinzugezogen. Kreisbrandrat Oliver Flake dazu:

„Es wurde eine Ölsperre um das Schiff gelegt. Es wurden Rettungstaucher eingesetzt vom THW zusammen mit der Wasserrettung, die versucht haben, das Leck zu orten. Und die größte Herausforderung war natürlich die Kälte. Dadurch, dass kein Schiffsverkehr mehr möglich war und ist, beginnt auch jetzt das Wasser zu frieren.“

Das Leck ist bislang nicht abgedichtet, die Lage gilt aber als stabil. Der Main-Donau-Kanal bleibt vorerst weiter gesperrt. Über das weitere Vorgehen beraten die Einsatzkräfte in einer Lagebesprechung. Als mögliche Ursache wird ein technischer Defekt an der Ruderanlage vermutet.

 

 

Kurz vor der Schleuse Hausen ist ein Schiff auf dem Main-Donau-Kanal heute (22.1.) auf Grund gelaufen. Ein Großeinsatz von Feuerwehr, THW, Wasserrettung und BRK lief an. Auch Spezialtaucher wurden hinzugerufen. Die genaue Ursache für die Havarie steht noch nicht fest.  Der Kanal bleibt vorerst gesperrt. (Stand. 16.30 Uhr)

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