Vor dem Landgericht Coburg ist ein 34-Jähriger wegen eines versuchten Tötungsdelikts zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Der Mann hatte im vergangenen Jahr eine Sicherheitsmitarbeiterin angegriffen und verletzt. Das berichtet die Neue Presse. Die Staatsanwaltschaft wertete die Tat zunächst als versuchten Mord, im Laufe des Prozesses wurde die Anklage aber auf versuchten Totschlag geändert. Ein psychologisches Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass der Angeklagte zwar wusste, was er tat, seine Steuerungsfähigkeit durch Alkohol- und Drogenprobleme aber deutlich eingeschränkt war. Deshalb ordnete das Gericht zusätzlich die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt an. Im Prozess wurden auch Bodycam-Aufnahmen gezeigt