Wirtschaft zwischen Transformation und Standort-Herausforderungen –Der Verband der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber (bayme vbm) spricht in seinem Halbjahresbericht von einem „wegweisenden Jahr 2026“, in dem Deutschland seinen politischen Reformstau endlich auflösen müsse, so die Forderung. Laut dem Bericht hat die Industrie in Bayern die Produktion letztes Jahr deutlich reduziert, viele Betriebe melden eine schwierige Ertragslage und gedrückte Investitions- und Beschäftigungspläne. Gleichzeitig wächst die Auslandsproduktion und damit die Bedeutung internationaler Standorte für Unternehmen. Mit Blick auf die Kommunalwahl im März fordert der Verband, Wirtschaftsförderung in den Mittelpunkt der politischen Agenda zu stellen. Nur durch stabile Rahmenbedingungen könne Oberfranken als Wirtschafts- und Lebensraum konkurrenzfähig bleiben und den Herausforderungen der Dekarbonisierung, Digitalisierung und demografischen Wandels begegnen.