Die Handwerkskammer für Oberfranken plant für 2026 mit einem Haushalt von knapp 58 Millionen Euro. Das sind knapp 16 Prozent mehr als im Vorjahr – getrieben vor allem durch Investitionen. Im Fokus steht der Neubau des Bildungszentrums Oberfranken-West in Bamberg mit fast sieben Millionen Euro. Weitere Mittel fließen in die Modernisierung bestehender Bildungszentren, unter anderem in Coburg, Bayreuth und Bamberg. Sorgen bereiten der Kammer rückläufige Beitragseinnahmen wegen der angespannten Wirtschaftslage. Mittelfristig rechnet die HWK mit hohen Eigenmitteln für Bau- und Modernisierungsmaßnahmen bis 2030. Gleichzeitig fordert das Handwerk spürbare Entlastungen bei Energie-, Steuer- und Sozialabgaben. Der Vertrag mit HWK-Hauptgeschäftsführer Reinhard Bauer wurde vorzeitig um zwei weitere Jahre verlängert.