Bei der Hausärzteversorgung liegt Bayern bundesweit vorn. Im Schnitt kommen im Freistaat 1114 Einwohner auf einen Hausarzt – das sind so wenige wie nirgendwo sonst in Deutschland. Thüringen liegt mit rund 1300 Personen pro Arzt im Mittelfeld. Am schlechtesten ist Brandenburg versorgt (1436), wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervorgeht. Bundesweit hat sich die Hausarztdichte in den letzten zehn Jahren kaum verändert. Aber die Mediziner sind älter geworden. Aktuell sind gut 40 Prozent der Hausärzte mindestens 60 Jahre alt. Im RadioEINS-Land gibt es bereits etliche Initiativen, um Abhilfe zu schaffen. So vergeben Kommunen Stipendien für Studierende der Medizin, die nach ihrem Abschluss für eine gewisse Zeit in der Region als Hausarzt arbeiten. Auch die Sana Medical School soll dem Ärztemangel entgegenwirken.
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