Bei der Reform des Präventionsgesetzes wollen Deutschlands Heilbäder und Kurorte mitreden – darunter auch Bad Rodach und Bad Staffelstein. Die Initiative des Bayerischen Heilbäder-Verbands will die mehr als 350 staatlich anerkannten Heilbäder und Kurorte stärker als Gesundheitsstandorte verankern. Unterstützung kommt unter anderem von der Lichtenfelser Bundestagsabgeordneten Zeulner. Sie verwies auf den geplanten Präventionsgipfel des Bundesgesundheitsministeriums und empfahl den Verbänden, sich aktiv einzubringen. Die Heilbäder und Kurorte verweisen auf ihre wirtschaftliche Bedeutung: Bundesweit erwirtschaften sie rund 25 Milliarden Euro Umsatz im Jahr und sichern mehr als eine halbe Million Arbeitsplätze. In Bayern sind es laut Verband rund 5,6 Milliarden Euro Umsatz und etwa 100 000 Jobs.